Wohnen und Leben

Zahlreiche Bauwillige zieht es nach Kottenheim

Die Nachfrage nach Bauland ist in Kottenheim nach wie vor groß. Denn viele Kottenheimer und Kottenheimerinnen möchten mit ihren Familien ihren Traum vom Eigenheim in ihrem Heimatort verwirklichen. In zahlreichen Sitzungen hat der Gemeinderat intensiv beraten, wie diesem Bedarf entsprochen werden kann, setzen doch die Auswirkungen von überörtlichen Straßen, Eisenbahnstrecke, Gewerbe- und Industriebetriebe und auch die Ökologie enge Grenzen. Im geltenden Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Vordereifel ist östlich der Ortslage ein Geländestreifen zwischen Eisenbahnlinie und Schulstraße als Wohnbaufläche ausgewiesen. Nach umfänglichen schalltechnischen Untersuchungen durch den Technischen Überwachungsverein Rheinland ist aber lediglich ein erheblich reduziertes rund 13.000 qm großes Areal beplanbar. Der TÜV hat dargestellt, dass die Lärmimmissionen des Straßenverkehrs auf der B 262 (Verbindungsspanne) spezielle Anforderungen an den Schallschutz für den Wohnbau stellen werden. Die Folge ist eine sehr starke Beschränkung der Planungsfreiheit der Gemeinde aber auch der späteren Bauinteressenten. Unter diesen Vorgaben hat der Rat im November 2017 den Planaufstellungsbeschluss zur 1. Erweiterung des rechtskräftigen Bebauungsplans für das Teilgebiet „In der Rutschbach“ beschlossen. Zurzeit ist ein Planungsbüro mit der Ausarbeitung von Planungsalternativen befasst.
Bei den weiteren Beratungen zum Planungsfortschritt werden wir trotz der gebietlichen Begrenzung Wert darauf legen, dass die Bemessung des Neubaugebietes nicht zu Leerstand im Ortskern führen darf. Bauvorhaben, die im Ortskern Baulücken schließen, unterstützen wir. Und wer im Ortskern ein Wohnhaus modernisiert, kann auf den Fördertopf der Dorferneuerung zugreifen. Außerdem werden wir prüfen, ob die Wärmeversorgung der Neubauten durch ein Blockheizkraftwerk wirtschaftlich darstellbar ist.

Die Streuobstwiesen-Initiative e.V. hat Bemerkenswertes auf den Weg gebracht. Die Umsetzung ihres Leader-Projektes „1000 Bäume retten“ werden wir tatkräftig begleiten.

An der Schaffung eines Freizeitparks im Bereich des Bürgerhauses hält der Gemeinderat fest. Der Grunderwerb gestaltet sich dabei äußerst schwierig, weil wegen den Eigentumsverhältnissen zahlreiche Erbengemeinschaften tangiert sind. Dennoch bestehen nach einem Informationsabend mit allen eingeladenen Grundstückseigentümern gute Aussichten, die notwendigen Grundstücke Zug um Zug in das Eigentum der Ortsgemeinde übertragen zu können.

News

SPD Bundespolitik

  • Freiwillige Selbstverpflichtung reicht nicht: Wir brauchen ein Lieferkettengesetz
    Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Ernst & Young“ hat jetzt dem Interministeriellen Ausschuss (IMA) das Ergebnis des Monitorings zum Umsetzungsstand des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) vorgestellt. Danach erfüllen nur knapp 15 Prozent der so genannten Responder die NAP-Kriterien der freiwilligen Umsetzung der menschenrechtlichen Leitpinzipien in Lieferketten, sagt Frank Schwabe.

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