SPD Kottenheim zieht Bilanz

In der Vorbereitung der im Mai 2019 anstehenden Kommunalwahl haben die Fraktion und der Vorstand der Kottenheimer Sozialdemokraten die vor fünf Jahren im Wahlprogramm gesteckten Ziele zusammen mit Ortsbürgermeister Thomas Braunstein überprüft: Was wurde den Wählern und Wählerinnen versprochen und durch Beratungen im Gemeinderat auch eingehalten? Dabei ergibt sich eine beeindruckende Bilanz, die zum Teil noch auf Beschlüssen des vorherigen Gemeinderates unter dem Vorsitz von Toni Schüller, heute Ehrenbürger und auch Ehrenmitglied der Kottenheimer SPD fußten.

An den laufenden Kosten und an den Investitionskosten der Kindertagesstätte beteiligt sich die Ortsgemeinde in zunehmendem Maße. Durch die Bildung eines Ausschusses und Vereinbarungen mit den Vertretern der Trägergesellschaft ist die Mitsprache bei finanziellen Entscheidungen stark verbessert. Bei der Trägerschaft für die Grundschule zeigt sich die Gemeinde weiter zukunftsorientiert. Die multimediale Ausstattung wird in 2019 komplettiert und eröffnet unseren Schulkindern die Voraussetzungen zur Erlangung der heute notwendigen Medienkompetenz. In der Turnhalle ist die Modernisierung der Duschräume angestoßen.

Auf dem Schulhof ist der Mehrgenerationenplatz fertiggestellt und ist tagtäglich Begegnungsstätte für Jung und Alt. Das Waldstadion verfügt nach großartiger Eigenbeteiligung des Sportvereins über einen Kunstrasen. Aber darüber hinaus unterstützt die Gemeinde alle Vereine allgemein oder auch objektbezogen nach ihren Möglichkeiten. Im Ortskern verschönert eine Weihnachtsbeleuchtung die Winterabende. Auf dem Friedhof sind nun neue Bestattungsformen möglich und die Friedhofskapelle hat endlich ein Totenglöckchen. Das ehemalige Raiffeisenlager und angrenzende Liegenschaften hat die Gemeinde an einen Investor mit einem ansprechenden Gestaltungskonzept verkauft. Mit dem Landesbetrieb Mobilität ist die Neugestaltung und die dauerhafte Pflege des Kreisverkehrsplatzes am Ortseingang abgestimmt.

Der Wasserlieferungsvertrag mit der Stadt Mayen ist verlängert, so dass die Wasserversorgung weiterhin bei moderaten Bezugspreisen in der Eigenständigkeit der Gemeinde bleibt. Die Rechtsform der Wasserversorgung ist transparenter geworden und wird nun als Eigenbetrieb unter der Führung von Werkleiter und Werkausschuss geführt. Zudem sind durch gezieltes und strukturiertes Vorgehen die Wasserverluste inzwischen auf das technisch tolerierbare Maß reduziert.

Die Vermarktung des Gewerbegebietes Wolfskaul hat die Gemeinde auf sich rückübertragen, die Erschließungsstraße in zwei Bauabschnitten fertig gestellt und bereits große Fläche an Interessierte veräußert und somit neue Arbeitsplätze initiiert. Nicht nur hier, sondern fast im ganzen Dorf ist nach großen Anstrengungen schnelles Internet verfügbar. Die Fortschreibung des Dorfentwicklungskonzeptes ist beschlossene Sache und eine Förderung des Landes zugesagt. Die Postfiliale ist weiterhin erhalten genauso wie die Arztpraxis. Und nicht zuletzt sieht der Gemeinderat die Möglichkeiten zur Schaffung von Bauplätzen und hat hierzu Planungsaufträge beschlossen.

Diese Bilanz ist sicherlich nicht dem Zufall geschuldet, sondern sie gründet sich auf einem beharrlichen, vertrauens- und respektvollen Miteinander im Gemeinderat. Nur so lässt sich erklären, dass seit Jahren die Ratsmitglieder die Beschlüsse in einer Größe von weit über 90 Prozent einstimmig und damit gemeinsam für Kottenheim und seine Bürger und Bürgerinnen fassen.

News

SPD Bundespolitik

  • SPD-Fraktion fordert endlich Baugesetzbuchnovelle
    Das Bundesinnenministerium zieht heute Zwischenbilanz zur Bauland- und Bodenpolitik der Bundesregierung. Leider lässt das Herzstück der Baupolitik dieser Legislatur - die Baugesetzbuchnovelle - immer noch auf sich warten. Die SPD-Fraktion fordert, dass der fortschrittliche Regierungsentwurf umgehend ins Parlament kommt, damit sie noch im Herbst verabschiedet werden kann. Angesichts der Herausforderungen des Wohnungsmarktes muss die Blockade -auch des Koalitionspartners - endlich aufgehoben werden, sagen Bernhard Daldrup und Claudia Tausend.

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